Diagnose der PAH – den Symptomen auf der Spur

LUNGENHOCHDRUCK Nach wie vor ist die pulmonal arterielle Hypertonie (PAH) nicht heilbar. Aber mit den heute verfügbaren modernen Medikamenten kann ein Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt werden.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist jedoch, dass die PAH möglichst früh diagnostiziert wird. Und das ist oftmals schwierig, denn die Symptome sind vor allem im Anfangsstadium meist wenig spezifisch – das heißt, sie passen auch zu einer Reihe anderer Erkrankungen, die sehr viel häufiger sind als die PAH.

Haben Sie schon einmal das Gefühl gehabt, völlig außer Atem zu sein, keine Luft mehr zu bekommen? Dann wissen Sie, dass Atemnot zu den bedrohlichsten Symptomen überhaupt gehört. Wenn Sie das noch nicht erlebt haben, stellen Sie sich vor, Sie nehmen die Treppen bis in den dritten Stock und atmen dabei durch einen Strohhalm.

So geht es PAH-Patienten. Denn allmählich stärker werdende Atemnot, vor allem bei körperlicher Anstrengung wie Treppensteigen, Laufen, Bergaufgehen oder beim Tragen von Gepäck, sowie schnelle Ermüdung und abnehmende Leistungsfähigkeit sind häufig die ersten Symptome. Später kann es insbesondere bei körperlicher und/oder sportlicher Belastung auch zu Ohnmachtsanfällen (Synkopen) kommen.