7 Tipps um Schnarchen zu verhindern

Die sogenannte Rhonchopathie, im Volksmund auch unter Schnarchen bekannt, ist weit verbreitet – so geht eine Studie davon aus, dass bis zu 30 % der Erwachsenen unter diesem Problem leiden. Der Anteil der Männer zwischen 30 und 60 Jahren liegt mit ca. 44 % etwas höher als der, der Frauen mit etwa 28 Prozent.

Auch, wenn im ersten Moment der Betroffene wahrscheinlich nicht der größte Leidtragende ist, kann das Schnarchen aufgrund von Atemaussetzern auch für den, der schnarcht, gefährlich sein. Viele Personen fragen sich zudem, warum es zu diesem Phänomen kommt – der gesamte Mundraum mit Gaumen und Kiefer entspannen sich und durch die Einatmung wird das Zäpfchen in Bewegung gebracht und die oberen Atemwege werden enger. Das führt zum bekannten Geräusch des Schnarchens.

Die wichtigsten Informationen sowie wertvolle Tipps rund um die Rhonchopathie erfahren Sie in diesem Artikel.

Was kann man gegen Schnarchen tun?

Personen, die unter Schnarchen leiden und auf der Suche nach den besten Tipps gegen Schnarchen sind, können sich beim Arzt des Vertrauens beraten lassen oder im Internet nach den besten Methoden, die beim Schnarchen Abhilfe schaffen, suchen. Nicht jeder Tipp kann auf alle Personen angewendet werden, da die Ursachen variieren können. So sollten Sie beim Anwenden der Hilfsmittel nicht sofort aufgeben, wenn sich das Problem nicht eliminiert. Geben Sie Ihrem Körper Zeit und probieren Sie mehrere Dinge aus, um Ihren und den Schlaf Ihres Partners zu verbessern. Dank der vielseitigen Möglichkeiten finden sicherlich auch Sie einen guten Tipp, um Ihr Problem zu lösen.

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Was hilft gegen Schnarchen?

Tipp 1: Nicht mehr auf dem Rücken schlafen

Um das Schnarchen stoppen zu können, muss zuerst die Ursache herausgefunden werden. Betroffene schlafen sehr häufig auf dem Rücken, was das Problem vom Schnarchen wiederum vergrößern kann. Wenn auch Sie gerne auf dem Rücken schlafen, dann kann ein im Schlafanzug eingenähter Tennisball Abhilfe schaffen. Neben dem Tennisball gibt es auch die Möglichkeit, einen Anti-Schnarch-Rucksack anzuziehen, der genauso wie der Ball dafür sorgt, dass man sich nicht mehr umdreht. So werden Sie nicht dazu verführt sich auf den Rücken zu drehen und können entspannt auf der Seite oder auf dem Bauch schlafen. Hier sollten Sie sich unbedingt ein gutes Kissen kaufen, mit dem Sie gut auf der Seite schlafen können. Sie werden bereits nach kurzer Zeit feststellen, dass sich nachts Ihr Schlaf schnell verbessern wird.

Tipp 2: Verwendung einer Schnarch-Schiene

Dadurch, dass während des Schlafes die Muskulatur im Mundraum erschlafft, kann laut Arzt die Anti-Schnarchschiene (Protrusions-Schiene) Linderung schaffen. Diese Schiene wird bei Ihrem Kieferorthopäden in der richtigen Form erstellt und ist somit genau passend für Ihren Mund. Grundsätzlich sorgt diese Schiene dafür, dass die Anspannung der Rachenmuskulatur vergrößert und der Unterkiefer nach vorne geschoben wird. Die Folge ist, dass der Zungengrund sowie die Zunge etwas nach vorne geschoben werden. Dadurch bleiben die oberen Atemwege frei und das dröhnende Geräusch vom Schnarchen kann nicht entstehen. So bekommen Betroffene auch genügend Luft und müssen sich viel weniger anstrengen, um mit genügend Sauerstoff versorgt zu sein.

Falls dies für Sie interessant klingt und Sie davon ausgehen, dass das Schnarchen dadurch gestoppt werden kann, sollten Sie zu Ihrem Arzt gehen und abklären, ob Sie sich eine Schiene anfertigen lassen können. Grundsätzlich kann jeder erwachsene Mensch diese Schiene tragen – einzig Personen, die Probleme mit dem Zahnfleisch oder mit einem Unterbiss haben, können sie nicht anwenden. Beim Besuch Ihres Kieferorthopäden werden alle Unsicherheiten geklärt und wenn Sie eine Frage haben, dann erhalten Sie hier all die notwendigen Informationen.

Bevor Sie sich für diese Methode entscheiden, sollten Sie sich bewusst sein, dass damit nicht garantiert wird, dass diese das Schnarchen verhindern kann.

Tipp 3: Nasenschmetterling

Laut Studien leiden sehr viele Personen, die schnarchen, unter einem zu engem Eingang der Nase. Dadurch tendieren diese Menschen zur Atmung durch den Mund, was das Schnarchen wiederum verstärkt. Wurde bei Ihrem Arzt bestätigt, dass das Schnarchen durch eine zu enge Nasenklappe ausgelöst wird, dann könnte dieses Produkt perfekt für Sie geeignet sein.

Tipp 4: Gewicht reduzieren und Schnarchen verhindern

Die richtige Ernährung sowie ein gesunder Lifestyle tragen dazu bei, dass sich Menschen wohler fühlen und fit sind. Wenn Sie aber zu viel Alkohol trinken, große Mengen an Fastfood verzehren und des Weiteren auch noch viel rauchen, dann steigt die Wahrscheinlichkeit vom Schnarchen deutlich an. Wollen Sie also verhindern, dass Sie schnarchen, dann sollten Sie über Ihren aktuellen Lebensstil nachdenken. Vor allem übergewichtige Personen leiden nicht selten unter dem Phänomen vom Schnarchen.

Wie können Sie nun Ihren Lebensstil ändern?

Damit Sie Ihr Leben schnellstmöglich ändern können, helfen Ihnen diese Tipps dabei, sich gesünder zu fühlen und die Basis zu schaffen, um das Schnarchen zu eliminieren. Ein zu hohes Gewicht sorgt nämlich auch dafür, die Wahrscheinlichkeit für andere Erkrankungen zu erhöhen.

  • Ernähren Sie sich möglichst gesund und unverarbeitet – dadurch fühlen Sie sich vitaler und verlieren gleichzeitig auch Gewicht.
  • Bauen Sie regelmäßige Bewegung in Ihr Leben ein. Sie müssen keinesfalls täglich ins Fitnessstudio gehen, sondern sollten sich im Alltag genügend bewegen. Statt dem Aufzug können Sie die Treppen hochlaufen, der Einkauf lässt sich zu Fuß erledigen und die Fahrt zur Arbeit kann mit dem Bike erfolgen. Grundsätzlich gilt, dass jeder Schritt zählt und eine große Hilfe ist, um fitter und gesünder zu werden. Am Wochenende können Sie lustige Spaziergänge in der Natur unternehmen. Sie werden sehr schnell feststellen, dass reichlich Bewegung gut dabei helfen kann, in Form zu kommen und das Schnarchen verhindern kann.
  • Eine sehr beliebte Sportart zum Entspannen und ein besseres Körpergefühl zu erlangen ist Yoga. Mit den Asanas werden Sie nicht nur gelenkiger und stark, sondern trainieren auch Ihren Atem.
  • Auch, wenn das Feierabend-Bier für viele Personen eine willkommene Abwechslung nach einem strengen Arbeitstag ist, sollten Sie dies unterlassen. Alkohol ist nicht gut für den Körper und vor allem ist es nicht förderlich bei Ihrem Schnarch Thema. Sind Sie am Abend auf der Suche nach Entspannung, dann könnten Sie beispielsweise stattdessen einfach eine Runde in den Park spazieren gehen – damit schlagen Sie mehrere Fliegen mit einer Klappe. Zuerst bewegen Sie sich mehr, sind an der frischen Luft, was Körper und Geist sehr guttut und schaffen einen Raum, in dem Sie sich entspannen und vom Alltagsstress zurückziehen können. Alkohol wirkt nämlich entspannend auf das Gewebe des Gaumens, was sich wiederum in einer erhöhten Schnarch-Wahrscheinlichkeit niederschlägt.
  • Leidenschaftliche Raucher tun sich sehr schwer, diese Sucht aufzugeben. Wenn Sie aber richtig gewillt sind, dem Schnarchen ein Ende zu setzen und auch etwas gegen das Schnarchen zu tun, dann sollten Sie bereit sein, den Konsum zumindest zu reduzieren.

Mit diesen Tipps schaffen Sie es, einen gesünderen Lebensstil zu verfolgen. Mit der richtigen Ernährung und genügend Sport wird Ihr Gewicht reduziert. Dadurch sind die Atemwege weniger verengt. Offene Atemwege sorgen dafür, dass geräuschlos geatmet werden kann. Genauso wie die Schiene ist auch die Umstellung der Ernährung sowie mehr Sport nicht die Garantie, dass man nicht mehr schnarcht. Trotzdem sollten Sie es Ihrem Partner und sich selbst zu Liebe ausprobieren. Wenn es nicht gegen das Schnarchen hilft, dann dankt es Ihr Körper mit einem starken Immunsystem und einer guten Gesundheit.

Tipp 5: Operation, wenn nötig

Falls Sie bei Ihrem Arzt waren und der eine anatomische Ursache für das Schnarchen feststellen konnte, dann sollten Sie sich darüber informieren, ob in dem Fall eine Operation sinnvoll ist. Um diese Frage zu klären, ist es gut, wenn man sich nicht nur die Meinung eines Arztes einholt, sondern zu mindestens zwei verschiedenen Fachspezialisten in diesem Bereich geht. Nur so kann man sicher sein, eine richtige Entscheidung zu treffen.

Einige Patienten litten unter Problemen mit der Nasenscheidewand, die verkrümmt war. Durch die entsprechende Operation konnten die Atemwege erfolgreich freigelegt werden. Des Weiteren kann auch die Entfernung der Mandeln im Mundraum dabei helfen, dass man das Schnarchen stoppen kann.

Tipp 6: Einsatz einer Nasenklammer

Neben der Schiene kann auch eine Nasenklammer eingesetzt werden, um besser atmen zu können. Durch diese Klammer wird auf die Nasenscheidewand gedrückt und somit werden die Atemwege freigelegt und erweitert. Der kleine Clip wird direkt in die Nase gegeben.

Bei vielen Patienten kann der Einsatz der Klammer wahre Wunder bringen – dennoch ist auch dieses Produkt kein hundertprozentiger Garant, dass man nicht mehr schnarcht.

Eine Alternative dazu wäre das Nasenpflaster – weitere Infos dazu finden Sie in diesem Artikel.

Tipp 7: Einsatz einer Mundvorhofplatte

Wenn Sie wissen, dass Sie mit offenem Mund schnarchen, dann sollten Sie sich über den Einsatz einer Mundvorhofplatte Gedanken machen. Sie sorgt nämlich dafür, dass man nicht mehr durch den Mund atmen kann. Die Platte wird zwischen den vorderen Zähnen und den Lippen eingesetzt. Ein weiterer Vorteil ist, dass dieses Produkt die Zunge zu den Zähnen gepresst wird, sodass eine ungestörte Atmung durch die befreiten Atemwege möglich ist – dadurch wird ein besserer Schlaf garantiert.

Was verursacht Schnarchen?

Der Begriff Schnarchen wird umgangssprachlich für all jene Geräusche verwendet, die ein Mensch während der Nacht von sich geben kann. Dazu zählen Rasselgeräusche genauso wie das Grunzen. Mediziner sind sich bezüglich der Ursache für das Schnarchen noch nicht sicher: Es gibt nämlich mehrere Stellen, bei denen diese Geräusche entstehen können. So gelten der Raum des Mundes, der Nase sowie des Rachens als potenzielle Zonen, die zu diesen Symptomen führen können. Je nachdem, was die Ursache für Ihr Schnarchen ist, sollten Sie sich mit dem entsprechenden Bereich auseinandersetzen.

Ursache Nase

Wenn Personen schnarchen und die Ursache in der Nase liegt, dann heißt dies meistens, dass die Nasenmuschel zu groß oder die Nasenscheidewand verkrümmt ist. Daneben kann die Nase auch im Falle einer Erkältung oder Allergie zum Grund werden, warum Personen schnarchen. Das legt sich aber nach Abklingen der Symptome.

Damit Sie herausfinden können, ob Sie auch Probleme mit Ihrer Nase haben, sollten Sie schauen, ob Sie im Wachzustand beim Einatmen Schwierigkeiten verspüren. Wenn dies nicht auf Sie zutrifft, dann können Sie davon ausgehen, dass nicht die Nase Schuld an Ihrem Schnarchen ist.

Menschen, die unter Polypen leiden, atmen häufig unbewusst durch den Mund, um so besser Luft zu bekommen. Dies führt dazu, dass das Schnarchen zunehmen kann. Hier können der Nasenschmetterling oder die Nasenklammer helfen.

Ursache Gaumen und Mund

Wenn Sie herausfinden konnten, dass Sie nicht die Nase der Grund ist, warum Sie schnarchen, dann könnte auch der Bereich des Gaumens verantwortlich dafür sein. Im Schlaf nimmt das Schnarchen deswegen zu, weil der Gaumensegel bzw. das Zäpfchen durch das Einatmen in Vibration gesetzt wird. So entsteht das typische Schnarchgeräusch.

Ob Sie nun auch ein Mundschnarcher sind, lässt sich nur mit folgendem Test herausfinden:

  • Schnarchen Sie nur dann, wenn der Mund geöffnet ist, dann kann dieser Typ auf Sie zutreffen.
  • Probieren Sie im Wachzustand, wie sich der Ton anhört, wenn Sie mit geöffneten Mund schnarchen. Wenn Ihnen oder Ihrem Partner dieses Geräusch bekannt vorkommt, dann wissen Sie, dass Sie ein Mundschnarcher sind.

Hier sollten Sie vermehrt durch die Nase atmen oder ein sogenanntes Mundstück (damit wird das Einatmen durch den Mund unterbunden) ausprobieren. Wenn Sie sich über diese Hilfsmittel erkundigen möchten, dann informieren Sie sich bei Ihrem Arzt oder in der Apotheke und lassen Sie sich nicht von der Werbung schlechter Produkte beeinflussen.

Ursache Rachen

Bei diesem Typ kommt es häufig auch zu Atemaussetzern, weshalb es unbedingt ärztlich kontrolliert werden muss. Der Grund, warum das Schnarchgeräusch entsteht, ist, da das Gewebe im Mund erschlafft und bis nach hinten in die Atemwege geht. Diese Blockierung ist dann dafür verantwortlich, dass die Luft diese engen Stellen nur sehr schwierig überwinden kann. So entsteht das nervige Geräusch sowie das Problem, dass der Atem immer mal wieder aussetzt. Der Körper bemerkt dieses Problem und dadurch öffnen sich die Atemwege wieder.

Hier sollten sich Schnarcher unbedingt mit einem Fachspezialisten in Verbindung setzen.

Warum schnarcht eine Frau?

Obgleich das Vorurteil herrscht, dass nur Männer schnarchen, stimmt das so nicht. Es gibt auch viele Frauen, die ein Problem mit diesem Symptom haben.

Laut Studien fand man heraus, dass dieses Phänomen bei den Frauen erst mit einem bestimmten Alter zunimmt. So berichten unter 30-jährige Frauen von keinen Problemen. Ab 30 Jahren scheinen aber immer mehr davon betroffen zu sein. Erschreckend ist das Studien-Ergebnis, dass beinahe die Hälfte aller Frauen, die über 50 Jahre alt sind, zu schnarchen beginnen.

Genauso wie auch bei Männern führen meist folgende Punkte zu Problemen mit dem Schnarchen:

  • Übergewicht (Fett, das sich im Rachenraum ansetzt)
  • bestimmte Arzneimittel (wenn Sie verschiedene Medikamente zu sich nehmen müssen, dann kann dies dafür sorgen, dass Sie in der Nacht beginnen zu schnarchen – ausgelöst durch ein zu schlaffes Gewebe im Mundraum)

Weitere wichtige Ursachen für das Schnarchen bei Frauen!

Schwangerschaft

Meist kommt es gerade in der Schwangerschaft dazu, dass Frauen mit dem Schnarchen beginnen. Das hängt damit zusammen, weil das Gewebe der Frauen in der Kugelzeit deutlich weicher wird. Das ist deshalb der Fall, weil sich der gesamte weibliche Organismus auf den lang ersehnten Tag der Geburt vorbereitet.

Wechseljahre

Die Tendenz des Schnarchens bei Frauen mit zunehmenden Alter ist auch auf den Grund zurückzuführen, dass sich der gesamte Hormonspiegel verändert. Der weibliche Körper produziert einen großen Anteil des weiblichen Hormons Östrogen. Dieses ist unter anderem dafür zuständig, dass die Haut und das gesamte Gewebe straff bleibt. Ein erhöhter Östrogenspiegel geht auch mit einer größeren Produktion von Serotonin einher.

Serotonin gilt als wichtiger Stoff, der gegen die Erschlaffung des Gewebes wirkt. Während der Wechseljahre kommt es im weiblichen Organismus zu einer Senkung des Östrogenspiegels. Dadurch fehlt einer der wichtigsten Komponenten, der das Gewebe straff haltet – auch der Mund- und Rachenraum werden weicher. Das ist einer der Hauptgründe, warum reifere Frauen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit schnarchen.

Wie gefährlich ist Schnarchen?

Schnarchen ist in erster Linie nicht gefährlich, solange der Betroffene immer noch regelmäßig atmet. Bei knapp 5 % der Betroffenen kommt es aber zu Atemaussetzern und genau dieser Punkt macht das Schnarchen zu einem Problem. Viele Patienten, die unter der sogenannten Schlafapnoe (Atemstörungen, die während des Schlafs auftreten) leiden, fühlen sich am nächsten Tag wie erschlagen.

Dies kann außerdem ein Symptom für eine schwerwiegende Atemwegserkrankung sein!

Der Grund liegt darin: Der Organismus setzt seinen Atem für einige Sekunden bis zu einer Minute aus. Dank des Überlebensinstinktes schreckt der Mensch wieder hoch und der Blutdruck steigt. Durch das Aufschrecken und der erhöhten Muskelaktivität fällt es den Betroffenen meist schwer einzuschlafen. Dieses Problem zieht sich durch die gesamte Nacht.

Warum schnarcht man bei Übergewicht?

Wie bereits im Text angesprochen führen zu große Fettdepots im Mundraum dazu, dass die Atemwege verengt sind. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen schnarchen und die Vibration vom Gaumensegel für das bekannte Schnarchgeräusch sorgt.

Ein weiterer wichtiger Punkt, warum übergewichtige Menschen häufiger schnarchen ist, dass sie unter einem Doppelkinn leiden. Viele Personen kennen sicherlich das Phänomen, dass bei einer Gewichtszunahme zuerst der Hals dicker wird. Wenn das Gewicht ständig weiter steigt, dann kommt es zu einem Doppelkinn. Wenn man schläft, dann übt dieses zusätzliche Fett einen Druck nach hinten aus – die Atemwege werden verengt und eine normale Atmung dadurch verhindert. Dadurch, dass diese Personen dann weniger Luft bekommen, muss intensiver eingeatmet werden. Das Gaumensegel wird deutlich mehr in Vibration versetzt und der eigene Schlaf wird verschlechtert.

Wenn Sie bemerkt haben, dass das Schnarchen erst mit der Gewichtszunahme einhergegangen ist, dann haben Sie keine Probleme dies auch wieder loszuwerden. Mit ein paar wertvollen Tipps zum Abnehmen sowie der richtigen Schlafposition auf der Seite sorgen Sie dafür, dass Ihr Schlaf deutlich angenehmer und erholsamer wird.

Fazit!

Schnarchen ist ein Phänomen das bis zu 50 % aller Menschen betrifft – je nach Geschlecht liegt die Wahrscheinlichkeit höher unter dem Schnarchen zu leiden.

Die Frage “Was hilft gegen Schnarchen” kann leider nicht pauschal beantwortet werden, da die Lösung immer davon abhängt, was die Ursache für das Problem ist. So kann beispielsweise eine verkrümmte Nasenscheidewand verhindern, dass man richtig einatmen kann und mit ausreichend Sauerstoff versorgt wird.

Hilfe bekommen Sie – egal, ob es das Problem durch die Nase, den Rachen oder die Mandeln – verursacht wird, bei Ihrem Arzt. Bei Übergewicht oder der falschen Schlafposition sollten Sie selbst etwas tun: Versuchen Sie ein paar überschüssige Kilos zu verlieren und vermeiden Sie das Schlafen in Rückenlage, stattdessen sollten Sie auf der Seite liegen. Sind Sie ein Rückenschläfer, ist dies anfangs sicherlich ungewohnt, doch Sie werden sehen, dass Sie auch so einen guten Schlaf bekommen.

Natürlich können auch die herkömmlichen Produkte aus der Apotheke helfen, aber lassen Sie sich keinesfalls von der Werbung beeinflussen und erwarten Sie sich bei Billigprodukten keinen riesengroßen Effekt. Stattdessen ist es wichtig, dass Sie sich kompetente Hilfe für Ihren guten Schlaf suchen.